Josef Hader, seines Zeichens österreichischer Kabarettist und Schauspieler, wurde am 14.2.1962 in Oberösterreich geboren. Hader begann ein Lehramtsstudium, das er jedoch 1985 abbrach.
Bereits 1982 schreib Hader sein erstes Kabarettprogramm “Fort Geschritten” 1985 folgte das Programm “Der Witzableiter und das Feuer”. 1991 schrieb er mit Alfred Dorfer das Stück “Indien”, das 2 Jahre später verfilmt wurde. Hader fand in seinen folgenden Programmen immer mehr zu einem Erzählstil oder Monolog, wodurch die Publikumszuwendung erhöht wurde.
Hader zählt zu den engsten Freunden von Michael Mittermeier, der Hader als “der deutschsprachige Comedian” bezeichnet. Mit “Der Knochenmann” ist Josef Hader derzeit in den Kinos zu sehen. Mit “Der Knochenmann” erblickt erneut einer von Wolf Haas Kultromanen das Licht der Leinwand. Wolfgang Murnberger hat das österreichische “Fargo” souverän in Szene gesetzt, mit sicherem Blick für Land und Leute, mit dem richtigen Ohr für den Dialekt und dem exakten Gespür fürs rabenschwarze Comedy-Timing. Über allem steht aber Ausnahmekabarettist Hader, der spielerisch auch gegen den mächtigen Josef Bierbichler besteht.
Das österreichische DSDS Format hat bereits den Star des Jahres 2009 gefunden, während die Castings in Deutschland noch auf Hochtouren laufen. Oliver Wimmer hat mit seiner einmaligen Stimmfarbe im Finale mit seinem Song “Blown Away” das Rennen für sich entschieden.
Der 17-Jährige Gymnasiast aus Neufeld (Bugenland, Österreich) ist ein musikalisches Multitalent: Er spielt in einer Band, beherrscht das Schlagzeug, das Keybord, die Gitarre und nimmt Gesangsunterricht.
“Ich wäre manchmal gerne weniger verwirrt, aber die vielen Gedanken in meinem Kopf gehören irgendwie zu mir und machen mich aus!” Mit seiner schüchternen Art hat er sich zuerst in die Show “Starmania” und dann auch in die Herzen der Österreicher gesungen. Er gewinnt damit einen Plattenvertrag und eine Österreichtour.
Männer, die mit weit über 100 km/h auf Skiern den Berg runterrasen, haben etwas! Dass sie dabei nicht selten Kopf und Kragen riskieren zeigen jüngste Beispiele und auch der österreichische Ausnahmesportler und Kämpfer Hermann Maier musste das bereits schmerzlich erfahren.
Hermann Maier, geboren am 7. Dezember 1972 im österreichischen Pongau, litt als Kind an einer Sehnenerkrankung am Knie, was sein außergewöhnliches Talent erst verschleierte. Er lernte Maurer und wurde staatlich geprüfter Skilehrer.
Erst im Alter von 24 nahm er als Vorläufer am Weltcup-Riesenslalom teil und fiel dadurch auf, dass er im Falle einer Wertung den 12. Platz belegt hätte. Danach folgte seien erste volle Weltcup-Saison 1996/97, wo er 1997 in seiner Paradedisziplin Super-G seinen ersten Weltcupsieg holte.
Bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano stürzte in der Abfahrt schwer, blieb aber praktisch unverletzt und gewann dann Gold im Super-G und um Riesenslalom. “Wenn ich jetzt Gold gewinne, dann bin ich unsterblich!”, soll er gesagt haben. Dieser eiserne Siegeswille und sein Kampfgeist brachten ihm den Spitznamen HERMINATOR ein.
Viele sahen die Karriere Maiers nach einem schweren Motorradunfall 2001 so gut wie beendet, jedoch meldete sich dieser 2003 eindrucksvoll mit einem Weltcupsieg im Super-G zurück. Immer wieder von den Medien bereits als “altes Eisen” abgetan, gewann er 2005 den Weltmeistertitel im Riesenslalom. Die Saisonen 2007/08 verlief nicht nach Wunsch.
2008/09 gewann Hermann Maier als 36-Jähriger den Super-G in Lake Louise und kann nun auf 54 gewonnene Weltcuprennen und 96 Podestplätze zurückblicken, er wurde dreimal Weltmeister, zweimal Olympiasieger, gewann viermal den Gesamtweltcup, zweimal den Disziplinenweltcup in der Abfahrt, fünfmal den im Super-G und dreimal den im Riesenslalom.
Macht Sprot sexy? Im Fall des Markus Antonius Rogan, geboren am 4. Mai 1982 in Wien, würde ich diese Frage eindeutig mit JA beantworten. Der Wiener ist der erfolgreichste österreichische Schwimmer der Gegenwart.
Neben seinen sportlichen Erfolgen absolvierte er an der Stanford University sein Bachelor-Studium, wofür er 1996 bis 2004 in den USA lebte.
Zu seinen größten Momenten zählten: 2001 WM-Silber über 200m Rücken, 2004 Olympia-Silber, 2004 Sportler des Jahers in Österreich, 2005 Weltrekord über 200m Rücken, mehrere Silber- und Bronzemedaillen bei Welt- und Europameisterschaften, achtmal Europameister, 2008 Weltmeister und Weltrekord wieder über seine Paradedisziplin 200m Rücken.
Mit insgesamt 27 gewonnen Medaillen bei Großveranstaltungen ist Markus Rogan der erfolgreichste österreichische Schwimmer überhaupt.