18
Mrz 09

Russell Brand

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russell brand

Der britische Comedian, Moderator und Schauspieler wurde am 4. Juni 1975 geboren. Brand polarisiert mit seinen Auftritten mehr, als alle anderen Comedians. Als Jugendlicher bulimisch und autoaggressiv, danach heroin- und alkoholsüchtig, wird er 11 Mal verhaftet. Trotzdem absolviert der Selbstdarsteller eine Ausbildung an der Schauspielschule und bekommt eine Anstellung bei MTV. Dort wird er 2001 entlassen, als er nach den Terroranschlägen vom 11. September in einer Osama Bin Laden-Verkleidung zur Arbeit erschien. Sein folgender Job bei einem Radiosender wurde beendet, nachdem er in einer Sendung aus pornographischen Texten vorlas.

Danach widmete sich Brand hauptsächlich seinen Stand-Up-Comedy Shows, für die er 2006 auch mit dem British Comedy Award als bester Newcomer ausgezeichnet wurde. 2007 wurde seine Autobiografie “My Booky Wook” veröffentlicht, worin er auch über seine Heroinsucht schrieb. Das Buch wurde ein absoluter Bestseller.

Ab 2008 war Russell Brand vermehrt in den USA tätig. Er spielte in den Filmen “Nie wieder Sex mit der Ex”, “Penelope” und “Bedtime Stories” und moderierte die MTV Video Music Awards, wo er den damaligen Präsidenten George W. Bush als “retarded cowboy” (zurückgebliebener Cowboy) bezeichnete.

Bestimmt wird Russell Brand im konservativen  Hollywood mit seinen langen wirren Haaren, dem schwarzen Eyeliner und seinem extravaganten Auftreten noch für viel Aufsehen sorgen.

28
Jan 09

Jude Law

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Jude LawDer Mann mit den beeindruckenden Augen und dem Hang zu komplexen Charakteren mit menschlichen und existenziellen Zügen.
Die Karriere des britischen Schauspielers begann bereits mit 12 Jahren am National Youth Music Theater in London. Im Alter von 17 Jahren verließ er die Schule, um eine Rolle in der Seifenoper “Families” (1990) anzunehmen, tourte aber nebenbei mit verschiedenen Theaterproduktionen durch Großbritannien und Europa.

Seinen ersten größeren Erfolg feierte Jude Law mit dem Stück “Les Parents Terribles”, das es an den Broadway schaffte und für das er mit dem “Theater World Award” ausgezeichnet wurde.
Seine Filmkarriere begann 1994 mit Rollen in “The Crane” und “Shopping”. Danach spielte er mehrere beachtete Nebenrollen. Seinen internationalen Durchbruch feierte er 1997 in der Rolle des “Jerome” in Andrew Niccols futuristischen Thriller “Gattaca”. Seine Popularität stieg 1999 mit der Rolle des Dickie Greenleaf in “Der talentierte Mr. Ripley”, für die er eine Oscar-Nominierung erhielt.

Von nun an spielte er hauptsächlich in größeren Produktionen mit, wie in Steven Spielbergs “A.I. – Künstliche Intelligenz” oder in “Road to Perdition” von Sam Mendes. Für die Rolle des Inman im Kriegsdrama “Unterwegs nach Cold Mountain” erhielt er 2004 eine weitere Oscar-Nominierung.
Es folgten die Remakes von “Alfie” und “1 Mord für 2″. Sein neuester Film “Rage” wird im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2009 gezeigt werden.