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Enttäuscht verließen Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu und Johanna Wokalek das Kodak Theatre. Der RAF-Film „Der Baader Meinhof Komplex“ ging in der Auslandskategorie leer aus.
Es gab jedoch auch einen überraschenden deutschen Gewinner bei den diesjährigen Oscarverleihungen: Der 40-jährige Berliner Regisseur Jochen Alexander Freydank wurde für seinen 14-minütigen Kurzfilm „Spielzeugland“ ausgezeichnet. Darin geht es um eine Mutter (Julia Jäger), die ihrem Sohn während des Zweiten Weltkrieges verschweigt, dass die jüdischen Nachbarn in KZs deportiert werden. Stattdessen erzählt sie, dass die Familien in eine Art Freizeitpark reisen. Der Junge glaubt ihre Schilderungen und macht sich auf den Weg, um selbst dieses „Spielzeugland“ zu besuchen.
Der 1967 in Ost-Berlin geborene Jochen Alexander Freydank begann seine Karriere als Cutter und Regieassistent und gründete nach mehreren Ablehnungen der Filmhochschulen in Berlin und Potsdam seine eigene Filmproduktionsfirma. Paralell zu seiner Arbeit als Kurzfilmregisseur war Freydank als Drehbuchautor für diverse Arztserien tätig.
Nach 4jähriger Arbeit veröffentlichte er sein bereits mehrfach preisgekröntes und nun auch oscarprämiertes Projekt “Spielzeugland”, für das er selbst das Budget zusammengekratzt hat.

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Das Drama “Milk” brachte Sean Penn für seine Rolle als charismatischer Schwulen-Politiker erneut einen Oscar ein. Er setzte sich unter anderem gegen Mickey Rourke und Brad Pitt durch. Seine Dankesrede richtete Penn an die “homo lovers” der Academy und betonte, dass es ihm eine Ehre sei, dass die Rolle des schwulen Bürgerrechtlers Harvey Milk ihm den zweiten Oscar seiner Karriere verschaffte.
Sein Vater Regisseur, seine Mutter Schauspielerin, war für den am 17. August 1960 geborenen Sean Justin Penn bereits früh eine Schauspielerkarriere vorprogrammiert. Gemeinsam mit seinen Brüdern drehte er in seiner Jugend Super-8-Kurzfilme. Sein Debüt gab er am Broadway, wo auch bald Hollywood auf ihn aufmerksam wurde und 1981 stand Sean Penn in seinem ersten Film “Die Kadetten von Bunker Hill” vor der Kamera.
Seinen Durchbruch schaffte er mit den Filmen “Carlito’s Way”, “Dead Man Walking”, “Sweet and Lowdown” und “Ich bin Sam”. Sean Penn machte sich auch als Regisseur einen Namen, war jedoch immer sehr Hollywood-kritisch und galt als eher öffentlichkeisscheu. Es war für alle eine Überraschung, dass er 2004 trotz allem seinen ersten Oscar für “Mystic River” erhielt. Zur Oscarverleihung erschien er allerdings nur, weil sein Freund Clint Eastwood ihn mehrfach darum bat.
Sean Penn ist Mitglied der Vereinigung NION (not in our name), einer Gemeinschaft kultureller Persönlichkeiten, die sich gegen Krieg und Repressalien ausspricht und trat auch immer öffentlich gegen die Bush-Regierung und den Irak-Krieg auf.
Dieses Thema griff er auch nochmals in seiner diesjährigen Oscar Rede auf und meinte er sei stolz, in einem Land zu leben, das so gewählt hat, wie es gewählt hat. (gemeint war die Wahl von Barack Obama)
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In “Yes-Man” läuft Gummigesicht Jim Carrey wieder zu gewohnt komödiantischer Hochform auf, nachdem er zuletzt in der düsteren “Nummer 23″ zu sehen war.
In “Yes-Man” “Der Ja-Sager” verkörpert Carrey den Bankangestellten Carl Allen, der sich beruflich und privat allem versagt. Er lehnt Darlehensverträge genauso ab wie Einladungen von Freunden. Er sitzt lieber als Nein-Sager allein vor dem Fernseher. Bis zu seiner Teilnahme an einem Selbsthilfeprogramm, wo er lernt, prinzipiell zu allem “Ja” zu sagen.
Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Jim Carrey begeisterte schon früh seine Schulkollegen mit seinem komödiantischen Können. Carrey startete seine Karriere dann auch als Comidian in diversen Comedy-Clubs in Toronto. Nachdem er die Schule abgebrochen hatte, ging er nach Los Angelos, um Schauspieler zu werden. Sein talent wurde in einer Comedyshow erkannt und er erhielt seine eigene TV-Show “The Duck Factory”.
Seine erste große Hauptrolle war in “Zebo - der Dritte aus der Sternenmitte”. Es folgten seine großen Erfolge “Ace Ventura”, “Die Maske”, “Dumm und Dümmer”, die etwas nachdenklicheren Filme “Die Truman Show” und “Der Mondmann” und der Oscargewinner “Vergiss mein nicht!”.
Jim Carrey ist bisher der Schauspieler mit den meisten MTV Movie Awards.

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News am 3.3.2009:
Nachdem Bode Miller den ganzen Tross an Betreuern und Technikern inklusive Equipment nach Kvitfjell (Norwegen) anreisen ließ, informierte er diese nun per SMS, dass er nicht gedenke, in Kvitfjell zu erscheinen und dort zu starten. Statt dessen reitet er die besten Wellen in der hawaiianischen Sonne mit Freundin Montana nachdem er seiner Tochter (Mutter ist Cheerleader beim Footballclub San Diego Chargers) einen Besuch abgestattet hatte.
Bode Miller macht was er will und zumindest das tut er in Perfektion!
Artikel vom 18.2.2009:
US Ski-Star Bode Miller wird am kommenden Wochenende nicht bei den Weltcup-Rennen in Sestriere starten. Miller flog direkt nach der WM in Val d’Isere nach Kalifornien und gönnt sich jetzt eine Auszeit. Miller: “Ich brauche ein Pause und wärmeres Wetter.”Gerüchten zufolge soll dort auch eine einjährige Tochter, von der bisher niemand wusste, auf ihn warten.
Ski-Star Bode Miller erwägt einen Verzicht auf die Olympischen Winterspiele 2010 im kanadischen Vancouver und schließt sogar ein Karriereende 2009 nicht aus. „Bis jetzt gibt es nichts, was mich überzeugen würde teilzunehmen.“ Mit 31 Siegen ist Miller der erfolgreichste Amerikaner, der je an Weltcup-Rennen teilgenommen hat. “Ich habe mich noch nicht endgültig entschieden.” meint der exzentrische Amerikaner. Er habe keinen Bock mehr, weil es immer nur um Medaillen geht, ihm gehe es nur um die Suche nach dem perfekten Schwung ist.
Weil seine Konkurrenten, namentlich Super-G-Weltmeister Didier Cuche (Schweiz) und Kombi-Sieger Aksel Lund Svindal (Norwegen), zu sehr „auf Erfolg und Ruhm“ schielten, verachtet er sie. „Es heißt doch Rennen - nicht Taktik-Schlacht! Rennen sollten gefahren werden, nicht gebremst. Die haben kein Herz“, klagt er. Und überhaupt: „Ich bin der Schnellste auf diesem Berg.“
Mit seiner Dreistigkeit und seiner eigenbrötlerischen Draufgängerei hat er sich über die Jahre viele Freunde, Feinde und vor allem Fans gemacht. Doch es scheint, als ginge das ihm langsam ein wenig auf die Nerven. „Es ist ermüdend, Bode Miller zu sein“, sagt Bode Miller.

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Heathcliff „Heath“ Andrew Ledger, geboren am 4. April 1979 in Australien, war ein australischer Schauspieler, der am 22. Januar 2008 in seinem New Yorker Appartement tot aufgefunden wurde. Nach der Autopsie wurde bekannt, dass Ledger an einer Überdosis Schmerz- und Beruhigungsmitteln starb.
Vor seinem Tod war Heath Ledger mit den Dreharbeiten zu dem Film “The Imaginarium of Doctor Parnassus” beschäftigt. Der Film wurde mit Jude Law, Collin Farrell und Johnny Depp in Ledgers Rolle fertig gedreht. Damit wurde die Hauptfigur zum Gestaltwandler.
Post hum ist Heath Ledger heuer für den Oscar als bester Nebendarsteller in der Batman-Verfilmung “The dark Knight” nominiert. Ledger spielte den schräg, verrückten Bösewicht Joker. Und nun, 13 Monate nach seinem Tod ist der australische Schauspieler auch mit dem Oscar für den besten Nebendarsteller ausgezeichnet worden. Seine Familie nahm die goldene Statue entgegen.
Weitere Filmhighlights in seinem künstlerischen Schaffen waren: “Der Patriot”, “Ritter aus Leidenschaft”, “Brokeback Mountain” (Oscar-Nominierung 2006 als bester Hauptdarsteller) und “10 Dinge, die ich an Dir hasse”.

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Die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste Rafael Nadal begann bereits im Alter von 4 Jahren Tennis zu spielen und man erkannte bald sein riesiges Talent für diesen Sport. Im Jahr 2001 wurde der damals 15-jährige zum ersten Mal als Profi bei einem Turnier gemeldet. Ende 2002 war er dann erstmals unter den Top 200 der Weltrangliste und hatte sich damit in den ersten 2 Jahren um 600 Plätze nach vor gekämpft.
2004 folgte der erste Sieg eines ATP Turniers, wobei er vor allem durch seine Leistungen auf Sandplatz auffiel. Das Jahr 2005 brachte dann den endgültigen Durchbruch: Nadal gewann 11 Turniere, darunter das French Open. Ende 2005 lag nur noch der Schweizer Federer in der Weltrangliste vor Rafael Nadal. Auch im Jahr 2006 und 2007 beendete der die Saisonen als Nummer 2. Zwischen April 2005 und Mai 2007 gewann der Spanier jedoch 81 Spiele in Folge auf Sand - was auch die längste Siegesserie auf Sand bedeutet - wurde jedoch dann von Federer gestoppt.
2008 war dann das Jahr des Rafael Nadal. Nach seinen Siegen in Paris, Wimbledon und bei Olympia beendete er das Jahr 2008 als Weltranglisten-Erster. Im Jahr 2009 errang er im Februar mit einem Sieg über Federer bei den Australien den 6. Grand-Slam Titel seiner Karriere.

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Bushido ist 2008 in Deutschland der meistgesuchte männliche Star im Internet gewesen, so eine Erhebung der Suchmaschine yahoo.de.
1978 in Bonn geboren, aufgewachsen in Berlin-Tempelhof, war die Kindheit des Anis Mohammed Yussuf Ferchichi geprägt von Alkohol, Drogen und Gewalt. Als “Fuchs” machte sich Bushido in der Berliner Graffiti-Szene einen Namen und kam dann über einen Cliquenfreund zum Rap.
Nachdem er sein erstes eigenes Tape “King of Kingz” veröffentlich hatte stieß er zu Aggro Berlin. Sein 2002 unter dem Pseudonym Sonny Black veröffentlichtes Album “Carlo, Cokxxx, Nutten” wurde zu seinem Debütalbum. Im Sommer 2004 wechselte er vom Label Aggro Berlin zu Urban/Universal Music, mit deren Hilfe und D-Bo gründete Bushido sein eigenes Label Ersguterjunge.
Aufgrund der kontroversen Lyrics, seiner harten und vulgären Texte, wurden immer wieder CDs von Bushido indiziert und mussten immer wieder in geänderter Form neu veröffentlicht werden.
Am 25.03.2007 erhielt Bushido den Echo als Künstler des Jahres im Bereich Hip-Hop/R&B (national) für das Album “Von der Skyline zum Bordstein zurück”. 2008 folgte das Album “Heavy Metal Payback” und die dazu gehörende Live-CD/DVD.
Für Diskussionen sorgen immer wieder seine nationalistischen und rassistischen Inhalte und in den letzten Jahren Urheberrechststreitigkeiten mit diversen internationalen Bands, die zum teil noch streitig sind.

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Der irische Schauspieler Colin James Farrell, geboren am 31. Mai 1976 in Dublin, ist froh, dass sein Leben heute ruhiger abläuft als in der Vergangenheit. Das Lebens des Schauspielers wurde in den letzten Jahren von Drogen und Alkohol dominiert. Nur eine radikale Veränderung konnte ihn retten, sagt er selbst.
Die Karriere als erfolgreicher Schauspieler von Colin Farrell begann mit dem Film “Ein ganz gewöhnlicher Dieb” (2000). Das Vietnam-Drama “Tigerland” aus dem Jahr 2000 bedeutete dann den internationalen Durchbruch. Um seine Karriere zu beschleunigen zog Colin Farrell nach Los Angeles.
Nachdem er 2002 in dem Sciene-Fiction Film “Minority Report” und in “Das Tribunal” zu sehen war, wurde 2003 sein arbeitsreichstes Jahr. In diesem Jahr war Colin Farrell an sechs Produktionen beteiligt, darunter “Die Journalistin”, “S.W.A.T.- Die Spezialeinheit” und “Daredevil”.
Den Höhepunkt seiner bisherigen schauspielerischen Karriere erreichte Colin Farrell 2004 in der Titelrolle des Monumentalfilmes “Alexander”. 2005 folgte dann der Film “Miami Vice” und gleich anschließend ein Aufenthalt in einer Entzugsklinik aufgrund seines Drogen- und Medikamentenmissbrauchs.
2009 wurde er für die Komödie “Brügge sehen und sterben” mit einem Golden Globe ausgezeichnet, den der Schauspieler jedoch lieber ins Pfandhaus bringen will, damit das Geld jemandem zugute kommen kann.
Für 2009 ist die Veröffentlichung des Dramas “Pride and Glory” (dt. “Das Gesetz der Ehe”) geplant.

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Der vieltalentierte Barrett Blade wurde am 11. März 1973 in den USA geboren. Neben seiner Musikerlaufbahn als Bassist der Rockband Dial 7 ist er als Pornodarsteller und -regisseur tätig.
Zum Pornostar wurde Blade durch seine Rolle als „Carter“ in dem Roadmovie-Porno “Rush”. Er beeindruckte durch seine in Pornofilmen eher seltenen, schauspielerischen Leistungen, die seine Filme vor allem für Frauen interessant machen. Barrett hat in ca. 140 Filmen mitgewirkt und sieben Filme als Regisseur gedreht.
2005 wurde er für seine Darstellung in dem Film “Loaded” als bester Schauspieler mit dem AVN Award ausgezeichnet. Blade spielt auch in “Whocraft” Season 2: 1 “Birth of Destruction” einem Fantasy-Pornofilm mit.
Alle Filme sind HIER zu finden!

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Chris Martin, geboren am 2. März 1977 als Christopher Anthony John Martin, studierte Antike Geschichte am University College London und arbeitete nebenher als Schildermaler. Auf dem College lernte er 1996 Guy Berryman, Jonny Buckland und Will Champion kennen, mit denen er schließlich die Band Coldplay gründete.
Im März 1999 erschien die “Safety EP”, von der nur 500 Kopien veröffentlicht wurden und die heute zu einer echten Sammler-Rarität gehört. Im Frühjahr 1999 unterschrieb Coldplay einen Plattenvertrag über 5 Alben bei Parlophone, wo sie heute noch unter Vertrag sind.
Die folgenden Alben waren “Parachutes” - ein Grammy 2001 -, “A Rush of Blood to the Head” - zwei Grammies 2002 -, “X&Y” und “Viva la Vida or Death and All His Friends”. Mit letzterem Album im Gepäck war Coldplay bei der Grammy-Verleihung 2009 gleich sieben Mal nominiert und konnte 3 Grammies mit nach Hause nehmen.
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